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Die VR-Banken im Landkreis Kelheim ziehen eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.

Kelheim, 12.03.2014

Foto: Die Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis Kelheim, sowie der Landrat Dr. Hubert Faltermeier und die Bierkönigin Maria Krieger

Die Vorstände der Genossenschaftsbanken berichteten am Dienstag im Gespräch mit der „Zeitung“ von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2012. Wir freuen uns sehr, dass die Anzahl der Kunden im letzten Jahr um 752 auf 69.036 gewachsen ist und auch die Mitglieder um 926 auf 24.856 zugenommen haben. Dieser Vertrauensbeweis ist laut Kreisvorsitzenden Lorenz darauf zurückzuführen, dass die Volks- und Raiffeisenbanken nur die Finanzgeschäfte tätigen, für die eine Genossenschaftsbank gegründet wurde. Somit sind die Hauptaufgaben der Volks- und Raiffeisenbanken klar definiert:


- die Förderung der Mitglieder und Kunden, damit diese ihre wirtschaftlichen Ziele  
   erreichen, sowie
- die Kreditversorgung und Unterstützung der Realwirtschaft.
 
Marktanteile

Die 5 selbstständigen Raiffeisenbanken im Landkreis Kelheim – Bad Abbach-Saal, Bad Gögging, Riedenburg-Lobsing, Aiglsbach und Wildenberg  – sowie die Geschäftsstellen im Landkreis von der Raiffeisenbank Hallertau und der Hallertauer Volksbank haben ihre Marktposition ausgebaut. In allen Bilanzpositionen konnte ein erfreulicher Zuwachs verzeichnet werden.
 
 
Volumenssteigerung

Insgesamt 1,1 Mrd. Euro Kundeneinlagen verwalten die Genossenschaftsbanken in ihren Bilanzen. Das bedeutet eine Steigerung von 30 Mio. Euro oder 2,8%. Das betreute Kundenanlagevolumen (Kundeneinlagen in der Bilanz sowie bei den genossenschaftlichen Verbundpartnern) hat sich um 4,5% auf 1.646 Mio. Euro erhöht.
Auch das Kreditvolumen ist um 30 Mio., bzw. 3,5% auf 880 Mio. Euro gewachsen. Die Raiffeisenbanken haben der Realwirtschaft im letzten Jahr insgesamt 181 Mio. Euro neue Kredite zur Verfügung gestellt. Davon wurden 20 Mio. Euro in regenerative Energien investiert. Die Bilanzsumme, die Kennzahl für die Größe eines Bankinstituts hat sich um 2,2% auf 1.429 Mio. Euro gesteigert.
Mit den genannten Steigerungsraten liegen wir jeweils über der Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,7%.
 
Ertragslage
Neben einer positiven Entwicklung im Volumensbereich können wir auch über eine gute Ertragssituation berichten. Das voraussichtliche Gesamtergebnis vor Steuern beträgt 15,4 Mio. Euro. Dafür bezahlen die Raiffeisenbanken 4,8 Mio. Euro an Steuern, unter anderem 2,1 Mio. Euro Gewerbesteuer an die Städte und Gemeinden im Landkreis.
Den guten Bilanzgewinn werden wir zur Stärkung unseres Eigenkapitals verwenden. Eine ordentliche Gewinnthesaurierung in den letzten Jahrzehnten ist auch der Grund, dass die VR-Banken mit den neuen Eigenkapitalsanforderungen durch Basel III keine Engpässe oder Probleme haben.
 
Kundennähe – Kundenservice
Mit insgesamt 46 Geschäftsstellen sind die VR-Banken nicht nur in den Städten sondern auch in den ländlichen Regionen vertreten. Zur Geldversorgung stehen neben den mit Mitarbeitern besetzten Kassen auch 41 Geldausgabe- sowie Geldeinzahlungsautomaten zur Verfügung.
Kundennähe und Kundenservice bedeutet in der heutigen Zeit aber auch das Angebot eines sicheren und bedienerfreundlichen Online-Bankings.
Da rund die Hälfte der Kunden sowohl das Internet als auch die Filiale für ihre Bankgeschäfte nutzen, gilt es den Spagat zwischen beiden zu schaffen und in allen Bereichen gut aufgestellt zu sein.
Den größten Wert legen wir allerdings in den stetigen Ausbau unserer Beratungsqualität, um optimal auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kundens eingehen zu können.
 
Spenden an Institutionen und Vereine

Mit einem Spendenbetrag in Höhe von 182 T.Euro an örtliche Schulen, Kindergärten, Vereine und gemeinnützige Einrichtungen hat sich der Raiffeisen-Kreisverband maßgeblich für die Region engagiert. An das Bayerische Rote Kreuz Kelheim, Bereitschaft Riedenburg wurde eine Fahrzeugspende übergeben.
 
Bedeutender Arbeitgeber
Die Genossenschaftsbanken sind ein bedeutender Arbeitgeber für den Landkreis Kelheim. 444 Interessante und sichere Arbeitsplätze sind mit qualifizierten Mitarbeiter/-innen besetzt. Zusätzlich absolvieren 40 junge Menschen eine Bankkaufmannsausbildung. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung werden die Mitarbeiter/-innen entsprechend qualifiziert, damit freiwerdende Arbeitsplätze intern besetzt werden können. Die Geno-Banken haben im Februar 2013 alle Auszubildenden, die Ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ins Angestelltenverhältnis übernommen.